Bayernfahrplan
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Der Streckennetzplan

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Bayern 2012
Live-Positionen der S-Bahn München

Über "Allgemeine Infos" sowie das Menü "Mehr" in der Karte (S-Bahn Live-Fahrplan) gelangen Sie zu einem Dienst, in dem die Bewegungen der S-Bahn München auf einer Karte dargestellt werden. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um eine permanent gemessene Echtzeitposition handelt, sondern lediglich um eine Animation auf Basis der vorhandenen Fahrplandaten und punktuell erfassten Echtzeitdaten. Abweichungen von der Realität sind folglich nicht auszuschließen. Derzeit ist es nicht möglich, diesen "gekapselten" Dienst in die allgemeine Karte des Bayern-Fahrplans einzubinden.

 

Die BEG

Wir bewegen das Bahnland Bayern.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) ist ein Unternehmen des Freistaats Bayern. Im Auftrag des bayerischen Verkehrsministeriums plant sie den gesamten Schienenpersonennahverkehr (SPNV), sorgt für eine gleichbleibend hohe Qualität des Angebotes und ist verantwortlich für seine Finanzierung. Die BEG wurde 1995 gegründet, als im Zuge der Bahnstrukturreform die Verantwortung für den Schienenpersonennahverkehr (das heißt Regionalzüge und S-Bahnen) vom Bund auf die Länder überging.

Zum Unternehmensportal der BEG gelangen Sie unter www.bahnland-bayern.de/beg.

Planmäßig ankommen

Das Ziel der BEG: alle Fahrgäste in Bayern – auch im ländlichen Raum – können von frühmorgens bis spätabends, auch am Wochenende, einen Stundentakt nutzen, den sogenannten Bayern-Takt. Dazu prüft die BEG, wo und in welcher Weise in Bayern Verkehrsleistungen verbesserbar sind. Diese werden von der BEG als Auftrag an Verkehrsunternehmen wie die DB Regio, Arriva oder die Bayerische Oberlandbahn vergeben. Durch landesweite Planungen optimiert sie kontinuierlich die Verbindungen im Bahnland Bayern.
Ein weiterer Erfolg der BEG ist das populäre Bayern-Ticket mit dem Markenzeichen: Ein Ticket - ein Tag - fünf Personen - ganz Bayern. Außerdem informiert die Bayerische Eisenbahngesellschaft alle Fahrgäste mit dem Bayern-Fahrplan über den gesamten öffentlichen Verkehr.

Planung und Infrastruktur

Die Planung des Verkehrsangebots in Bayern hängt auch direkt mit der Infrastruktur zusammen, zum Beispiel mit dem Ausbau des Streckennetzes. Daher hat die BEG eine eigene Abteilung, die bei wichtigen Fragen der Infrastruktur mitwirkt, auch wenn nach dem Gesetz der Bund für die Infrastruktur des SPNVs zuständig ist. Sie definiert die Anforderungen an die Infrastruktur, die für den Bayern-Takt notwendig sind.

Qualitätssicherung auf Schienen

Die BEG gibt den Verkehrsunternehmen Qualitätskriterien vor, die vertraglich festgehalten werden. Beispielsweise die Pünktlichkeit der Züge oder Serviceangebote auf einer bestimmten Strecke. Um ein leistungsstarkes Nahverkehrsangebot zu gewährleisten, überprüft die BEG die Qualität der Leistungen regelmäßig. Dabei spielen Kriterien wie Sauberkeit, Fahrgastinformation, Sicherheit oder Komfort eine entscheidende Rolle. Sollten Mängel auftreten, tritt die BEG mit dem betreffenden Verkehrsunternehmen in Kontakt und verlangt Abhilfe. Werden Qualitätskriterien nicht eingehalten, fordert die BEG Strafzahlungen.

Wirtschaftlich fahren

Die BEG ist auch für die Finanzierung des bayerischen SPNV zuständig. Um ein möglichst gutes Preis-Leistungsverhältnis zu erzielen, unterliegt der Schienenpersonennahverkehr seit 1995 dem Wettbewerb. Nur durch den Wettbewerb können Qualität und Angebot verbessert und zugleich Steuergelder gespart werden. Den Auftrag für Verkehrsleistungen vergibt die BEG an das Unternehmen, welches das beste Angebot im Hinblick auf Qualität und Wirtschaftlichkeit abgibt. Die Verkehrsunternehmen behalten zu 100 Prozent die Fahrgelderlöse und sind dem Fahrgast gegenüber deshalb voll verantwortlich. Allein aus Fahrgelderlösen kann sich der SPNV jedoch nicht tragen: Aus diesem Grund besteht die Finanzierung aus bis zu zwei Dritteln aus Steuergelder. Diese zusätzliche finanzielle Unterstützung, welche die Betreiber von der BEG erhalten, nennt sich Bestellerentgelt.